"Ziel der EU ist es, den Frieden zu fördern."

Als eine aufstrebende Macht in der Weltpolitik hat die EU nicht nur das Potential, zu einer friedlicheren Welt beizutragen, sondern hat sich diesem Ziel sogar verpflichtet. Beim Gipfel in Lissabon im Dezember 2007 einigten sich die Staats- und Regierungschefs darauf, dass Art. 2 des reformierten EU-Vertrages die Formulierung enthalten soll: „Ziel der EU ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.“

Ob mit oder ohne Lissabon-Vertrag, die zentrale Frage für uns lautet, wie die EU ihr selbst gestecktes Ziel eines weltweit aktiven Förderers für Frieden erfüllen kann. Wir glauben, dass die EU einem zivilen und präventiven Ansatz Vorrang gewähren soll, der die Bedürfnisse und Interessen der Menschen voranstellt. Mit der „Europe, Vote for Peace!“-Kampagne wollen wir das Selbstbild der EU befördern und stellen  anlässlich der Europawahlen drei konkrete Forderungen nach institutioneller Reform und Innovation:

  • Der Aufbau einer „Peacebuilding“-Abteilung, die innerhalb der europäischen Strukturen speziell und ausschließlich zur zivilen Friedenspolitik arbeiten soll.
  • Die Institutionalisierung des Dialogs zwischen der EU und zivilgesellschaftlichen Organisationen, so dass regelmäßige Treffen aller relevanten Akteure im Bereich der Friedensförderung und Krisenprävention stattfinden können.
  • Die Schaffung eines Europäischen Zivilen Friedensdienstes. Zertifizierte Organisation sollen über dieses Programm ausgebildete Friedensfachkräfte aussenden können, zur zivilen Konfliktbearbeitung und zur Unterstützung lokaler zivilgesellschaftlicher Gruppen in Krisenregionen.

Eine detaillierte Übersicht über unsere friedenspolitischen Forderungen finden Sie hier.

Machen Sie mit! Unterzeichnen Sie unsere friedenspolitischen Forderungen und unterstützen Sie die "Europe, Vote for Peace!" - Kampagne!